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North Luangwa Nationalpark

Im Nordosten Sambias westlich des Flusses Luangwa ist der North Luangwa Nationalpark zu finden. Das Muchinga Escarpment begrenzt den Park nach Westen und der Luangwa nach Osten hin. Mit seinen etwa 4.500 km² ist er halb so groß wie der südlichere South Luangwa Nationalpark.

Schon 1972 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt und ist trotzdem touristisch kaum erschlossen. Erst seit Ende der 80er Jahre können die bis heute wenigen Besucher die wirklich unberührte und ursprüngliche afrikanische Wildnis in diesem Park hautnah und ungestört erleben. Geöffnet ist der Park nur in der Trockenzeit von Juni bis Oktober und nur mit ausgewählten Safariguides zu erkunden. Es gibt fast keine Straßen, sodass Safaris häufig zu Fuß unternommen werden.

Zwei ökologisch besonders wichtige Flüsse durchqueren den Nationalpark und münden im Luangwa: der Mwaleshi und der Lufila. In der Regenzeit führen sie kristallklares Wasser. In der übrigen Zeit des Jahres bleiben von ihnen nur kleine Wasserlöcher oder Tümpel zurück, die den Wildtieren als lebensrettende Wasserquelle dienen.

Im Muchinga Escarpment, einem Gebirge im Westen des Parks, das bis zu 1.000 m hoch ist, findet man vorwiegend Mopanewälder oder offenes Grasland. Am Fluss erblühen Auenwälder und Akaziendickicht. Es wachsen eindrucksvolle Leberwurstbäume, Palmen, Mahagoni und der Leadwood-Baum.

Im Park leben große Büffelherde sowie Löwenrudel. Außerdem findet man typische Wildtiere Hyänen, Gnus, Buschböcke, Impalas, Zebras, Antilopen oder auch Paviane und Grünmeerkatzen. Selten trifft man auch Elefanten und Leoparden an. Darüber hinaus können Besucher unzählige Vogelarten bestaunen.

Obwohl das Artenreichtum der Tiere und die landschaftliche Vielfalt im North Luangwa Nationalpark nicht so ausgeprägt vorgefunden werden wie im South Luangwa und Luambe Nationalpark, besticht dieser Park durch seine wilde und natürliche Schönheit und Dramatik.



Ruanda erhöht Kosten für Besuch bei den Berggorillas

Soeben ist es offiziell geworden – die Kosten für das atemberaubende Gorilla-Tracking im ruandischen Bergnebelwald werden ab 01.06.2012 von bisher 500,-USD auf 750,-USD angehoben. JETZT ist also die beste Zeit, den Silberrücken, deren Erforschung Dian Fossey Ihr Leben gewidmet hat. Die letzte Möglichkeit, 250,-USD beim Aufsuchen der Berggorillas zu sparen:

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