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Nationalparks & Tierwelt



Bwindi Impenetrable Nationalpark

Der 331 km² große Bwindi Impenetrable Nationalpark in Südwestuganda am Rand des Zentralafrikanischen Grabens gehört seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe. Dieser geschützte Lebensraum ist Heimat für eine große Population von Berggorillas, die fast die Hälfte der Weltpopulation ausmachen.



Mgahinga Gorilla Nationalpark

Im äußersten Südwesten Ugandas im Grenzgebiet zu Ruanda und zur DR Kongo liegt der nur 33,7 km² große Mgahinga Gorilla Nationalpark. Seit 1991 finden hier an den Hängen der Virunga-Vulkane zahlreiche Berggorillas einen geschützten und sicheren Lebensraum. Der Mgahinga Gorilla Nationalpark und der angrenzende Parc National des Volcans im Kongo bilden eine ökologische Einheit von ca. 420 km² Größe und beherbergen mehr als die Hälfte des Weltbestandes von Berggorillas.



Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison-Falls Nationalpark ist mit einer Fläche von 3840 km² der größte Wildtierpark in Uganda. 1952 wurde der Park geschaffen, um die tierreiche Savannenlandschaft an den Murchison-Fällen des Viktoria-Nils zu schützen. Die namensgebenden Murchisonsfälle liegen im Westteil des Parks und stürzen an dieser Stelle durch eine 7 m breite Schlucht 43 m in die Tiefe. Eine Fahrt mit dem Boot zu dem Fuß des Murchison Falls ist ein beeindruckendes Erlebnis. Während solch einer Tour können Nilpferde, Krokodile und vielfältige Wasservögel am Flussufer beobachtet werden.



Queen Elizabeth Nationalpark

Der 1978 km² große Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brach an dieser Stelle epidemieartig die Schlafkrankheit aus, wodurch viele Menschen das Gebiet verlassen mussten. Zwischen 1925 und 1947 wurden das menschenverlassene Areal am Kazinga-Kanal zu Wildschutzgebieten erklärt, aus denen 1952 der Kazinga Nationalpark hervorging. Zu Ehren der englischen Königin Elisabeth II. und anlässlich ihres Besuches im Jahr 1954 wurde der Park nach ihr benannt.



Lake Mburo Nationalpark

Nahe der Stadt Mbara in Südwestuganda liegt der Lake Mburo Nationalpark. Der 260 km² große Park schützt einen tierreichen Lebensraum, der sich mosaikartig aus Akazienwäldern, offenem Grasland, Sümpfen und mehreren kleinen Seen zusammensetzt. Der Park wurde nach dem größten der vielen Seen, dem Lake Mburo, benannt. Auf dem Lake Mburo inmitten des Parks können Bootsfahrten unternommen werden. Von zahlreichen Felsen und Hügeln eröffnen sich fantastische Panoramaaussichten in die kleinen, vegetationsreichen Talzüge.



Ruwenzori Mountains Nationalpark

Der Ruwenzori Mountains Nationalpark wurde 1991 an der westlichen Landesgrenze Ugandas zur Demokratischen Republik Kongo geschaffen, um den dortigen, 48 km breiten Gebirgszug zu schützen. Seit 1994 zählt der 996 km² große Park zum UNESCO Weltnaturerbe. Das Gebirge ist durch einen Auffaltungsprozess am Ostrand des Zentralafrikanischen Grabenbruches entstanden. Erosionsvorgänge haben das heutige Erscheinungsbild des Gebirges geschaffen.



Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary

Ngamba Island ist eine 40 Hektar große, mit dichtem Regenwald bewachsene Insel ca. 23 km südöstlich von Entebbe im Lake Victoria. Das Reservat ist in ca. 30 bis 40 min mit dem Boot zu erreichen. Hier wurde im Jahr 1998 durch den Chimpanzee Sanctuary & Wildlife Conservation Trust (CSWCT) ein Schutzgebiet für verwaiste Schimpansen errichtet.



Kibale Forest Nationalpark

In Westuganda in der Nähe von Fort Portal befindet sich der Kibale Forest Nationalpark. Der 1993 gegründete Nationalpark schützt das Ökosystem des Kibale Waldes, einem Berg- und Regenwaldsystem mit eingeschlossenen Sumpf- und Graslandabschnitten, welche in direkter Verbindung zu den Savannengebieten des Queen Elisabeth Nationalparks im Süden stehen. Die Region liegt zwischen 1110 m und 1590 m Höhe. Somit herrscht ein relativ angenehmes Klima mit empfindlich kühlen Nächten.

Kidepo Valley Nationalpark

Der Kidepo Valley Nationalpark wurde 1962 geschaffen zum Schutz des artenreichen und landschaftlich reizvollen Savannengebietes im Dreiländereck Uganda/ Sudan/Kenia. Beeindruckende Bergmassive überragen die sudanesische Trockensavanne in über 2700 m Höhe. Der Tourismus hat in diesem Park aufgrund seiner Abgeschiedenheit und Unzugänglichkeit bisher kaum Spuren hinterlassen. Die wilde und ursprüngliche Landschaft bietet die beste Kulisse für Entdecker und Abenteurer.




Völker



Die Ik

Die Ik sind ein kleines Bergvolk und leben im Nordosten Ugandas und in Kenia. Die Ik sind auch unter dem Namen Teuso bekannt, eine Bezeichnung, die ihnen von benachbarten Stämmen gegeben wurde. Sie sprechen Icetot, eine ostsudanesische Sprache.



Die Karamojong

Die Karamojong sind ein halbnomadisches Hirtenvolk im trockenen Nordosten Ugandas. Sie bewohnen vor allem den südlichen Teil der Provinz Karamoja. Insgesamt bilden sie sechs verschiedene ethnische Gruppen, die in einem für Europäer undurchsichtigen Clansystem zusammenleben. Die Karamojong sprechen innerhalb ihrer Untergruppen jeweils einen eigenen ostnilotischen Dialekt. Sie können sich mit näher verwandten Völkern wie den Turkana, Toposa, Dodoth und Jie mit dieser Sprache verständigen.




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