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Reiseinformationen zu São Tomé und Príncipe

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach São Tomé & Príncipe ein Visum. Das Einreisedokument muss noch 6 Monate nach Ablauf des Visums gültig sein.

Botschaft der Republik São Tomé und Príncipe

175 Avenue de Tervuren, B-1150 Brüssel
Tel. (+32) (02) 734 89 66
Mo-Fr 09.00-12.30 Uhr und 14.00-16.30 Uhr
(zuständig für Deutschland, Österreich und die Schweiz)

Einreisebestimmungen

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Dieser steht Ihnen auch bei weiteren Fragen in Sachen Visum jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030 – 31 01 16 oder im Internet unter www.visum.de. Die notwendigen Unterlagen zur Beantragung des Visums erhalten Sie von uns gemeinsam mit der Restrechnung ca. 4-5 Wochen vor Abreise. Bitte beachten Sie, daß die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.




Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise nach São Tomé & Príncipe geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die medizinische Versorgung in São Tomé & Príncipe ist mit mitteleuropäischem Standard nicht vergleichbar, sondern technisch und/oder hygienisch auf niedrigerem Niveau. Ärzte sprechen portugiesisch. HIV/Aids ist ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Risiko bergen.

Die größten gesundheitlichen Probleme bereiten Afrikareisenden Infektionskrankheiten, bedingt durch klimatische Belastungen und mangelnde Hygiene. Magen-Darm-Infektionen werden meist durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und ungewohntes Essen zugezogen. Vor allem der Genuß von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel “cook it, peel it or forget it” (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten. Also auch wenn es schwer fällt, Salate oder unschälbares Obst sollte während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.
Da sich die Gesundheitssituation schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten, diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Bitte beachten Sie dazu auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen und die beigefügte Adressliste der Tropenärzte in Deutschland.

Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Vor der Reise

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt einige Orte an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen

Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Bitte überprüfen Sie weiterhin, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Auch wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Des Weiteren werden derzeit folgende Impfungen empfohlen:

  • Gelbfieber (vorgeschrieben!)
  • Malaria
    Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Malaria ist empfehlenswert. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Man muß die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  • nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden, zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.
  • nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden.
  • keine Salate oder unschälbares Obst essen.
  • kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken.
  • Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille,
  • Vorsicht vor einer Erkältung bedingt durch zugige Fahrten und Kälte in Gebäuden!



Versicherungen

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.



Geld

Landes-Währung: 1 Dobra = 100 Cêntimos. (Währungskürzel: STD)
Oft ist es möglich, in US-Dollar oder Euro zu zahlen, einige Hotels, Fluggesellschaften und Autovermietungen erwarten dies sogar. Devisen können problemlos in Banken und Wechselstuben getauscht werden. Der West- und Zentralafrikanische CFA wird als Bezahlung in São Tomé und Príncipe nicht akzeptiert.



Zeitverschiebung

In São Tomé und Príncipe gibt es keine Sommer-/Winterzeitumstellung. Die Zeitdifferenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter -1 h sowie im Sommer -2 h.



Stromversorgung

Die Spannung in São Tomé und Príncipe beträgt 220 Volt, 50 Hz. Die meisten Stecker sind 3-Stift-Stecker. Es empfiehlt sich in jedem Fall, einen Universaladapter mitzuführen.




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