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Nationalparks in Sambia

Kafue Nationalpark

Der Kafue Nationalpark in Sambia ist nicht nur der älteste und größte des Landes, sondern auch der zweitgrößte Nationalpark der Welt. Er wurde 1950 zum Nationalpark erklärt, umfasst ein Gebiet von 22.400 km² und ist damit größer als Hessen. Er liegt zentral im südlichen Teil Sambias etwa 200 km westlich der Stadt Kafue. Der gleichnamige Fluss bildet zusammen mit dem 370 km² großen Itzhiezhi-See die östliche Grenze des Parks. Dieser See wird durch die Kafue-Talsperre gestaut.




North Luangwa Nationalpark

Im Nordosten Sambias westlich des Flusses Luangwa ist der North Luangwa Nationalpark zu finden. Das Muchinga Escarpment begrenzt den Park nach Westen und der Luangwa nach Osten hin. Mit seinen etwa 4.500 km² ist er halb so groß wie der südlichere South Luangwa Nationalpark.




Lower Zambezi Nationalpark

Der Lower Zambezi Nationalpark liegt im Südosten Sambias und wird im Süden durch den Zambezi und die Grenze zu Simbabwe begrenzt. Zusammen mit dem bekannten Mana Pools Nationalpark, auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses in Simbabwe, stellt das Territorium ein massives Naturschutzgebiet dar. Erst 1983 wurde das Gebiet, das etwa 4.000 km² umfasst, zum Nationalpark erklärt und ist damit der jüngste und wenig touristische Nationalpark Sambias. Da er noch relativ unentwickelt ist, kann man hier die Wildnis intensiv erleben.




Nyika Nationalpark

Der Nyika Nationalpark verbindet länderübergreifend das nordöstlichen Sambia mit dem nördliche Malawi. Er ist der größte Nationalpark Malawis, wobei der bedeutend größere Teil des Parks liegt in Malawi. Er erstreckt sich über eine Größe von mehr als 3.200 km² über das gesamte Nyika-Plateau, das sich zwischen 1.800 und 2.600 m über den Meeresspiegel erhebt. Der höchste Punkt ist der nördlich gelegene Nganda Hill mit seinen 2.607 m.




Luambe Nationalpark

Der Luambe Nationalpark liegt im Osten Sambias zwischen den beiden größeren Nationalparks South und North Luangwa auf der östlichen Seite im Tal des Flusses Luangwa.
Der Park ist mit 300 km² verhältnismäßig klein und auch touristisch wenig erschlossen. Schon 1938 wurde er zum Nationalpark erklärt und blieb jedoch lange Zeit unentwickelt und vergessen, wodurch Wilderer unkontrolliert jagen konnten und den Tierbestand fast vollständig ausrotteten.




South Luangwa Nationalpark

Im Tal des Flusses Luangwa befinden sich die Nationalparks North Luangwa, Luambe, sowie der berühmten und touristisch besser erschlossenen South Luangwa Nationalpark. Mit über 9.000 km² Fläche ist dieses Tierschutzgebiet eines der größten in Sambia und bildet den touristischen Schwerpunkt des Landes. Im Jahre 1938 wurde der Park als Schutzgebiet gegründet und 1972 zum Nationalpark erklärt. Über Feldwege kann man die faszinierenden Uferlandschaften mit ihren zahlreichen Tierarten wie Giraffen, Elefanten, Büffel, oder Krokodilen erkunden.




Blaue-Lagune- und Lochinvar-Nationalpark

Nördlich und südlich der Kafue-Auen liegen die beiden Nationalparks „Blaue Lagune“ und „Lochinvar“. Einst militärisches Sperrgebiet, kaufte der World Wildlife Fund das Gebiet im Jahre 1960 aus tierschutzpolitischen Gründen und gründete daraus diese zwei faszinierenden Nationalparke im „Outback“ Sambias. Im Gegensatz zum nördlichen Blaue-Lagune-Nationalpark ist der Lochinvar-Nationalpark touristisch besser erschlossen und stellt mehrere Lodges und Camps zur Verfügung.




Mosi-oa-Tunya-Nationalpark

Im Süden Sambias, an der Grenze zu Simbabwe, befindet sich der mit 66 km² verhältnismäßig kleine, aber spektakuläre Mosi-oa-Tunya-Nationalpark. Er erstreckt sich über eine Länge von 12 km entlang des Sambesi-Flusses und schließt die bekannten Victoriafälle ein.




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